1925
Als nach dem Ersten Weltkrieg der von England kommende Tennissport seinen Wiederaufschwung nahm, fanden sich auch in Amriswil sportliche Damen und Herren, die diesen Sport betrieben und liebten. Einer dieser Amriswiler war Dr. med. Richard Wildbolz, der seine beiden Freunde Architekt Paul Büchi und Apotheker Robert Steiner begeistern konnte, einen Club zu gründen.

Abklärungen der drei Initianten ergaben, dass schon damals die Erstellung einer Anlage mit zwei Plätzen einen Betrag von fast CHF 20'000.- erforderte. Die drei vereinbarten, dass jeder bei seinen Verwandten und Bekannten nach möglichen Geldspendern Ausschau halten solle. Es wurden Anteilscheine von CHF 200.- ausgegeben, und auf diese Weise brachten sie die Summe von CHF 12'000.-zusammen. Für den restlichen Geldbedarf konnte von der Thurgauer Kantonalbank ein Kredit aufgenommen werden. Damit war die Finanzierung des Baus der Anlage gesichert. Nun stellte sich aber noch das Problem des Landkaufs. Dr. iur. Alfred Müller, ehemaliger Bauernsohn von Räuchlisberg, nachmaliger Nationalrat und Präsident der Schweiz. Nationalbank war bereit, ca. 10'000 m2 Land an der Sonnenstrasse zum Preis von CHF 2.- je m2 zu verkaufen. Da das gesammelte Geld hierfür aber nicht mehr ausreichte, erklärte sich Fabrikant Oscar Sallmann bereit, das an sein Grundstück grenzende Land zu kaufen und das für die Tennis-Anlage notwendige Terrain dem Tennisclub zum Preis von CHF 200.- pro Jahr zu verpachten.

Die Gründungsversammlung des Tennisclubs Amriswil fand am 12. Mai 1925 statt. Als erster Präsident wurde Dr. med. Richard Wildbolz und als Spielleiter Paul Büchi und Robert Steiner gewählt. Die letzteren übernahmen auch das Amt, Anfänger in die Geheimnisse des Tennisspiels einzuführen. Um das Erlernen dieses Sports zu erleichtern, stellte der Club den Mitgliedern entsprechende Literatur zur Verfügung. Die Eintrittsgebühr, die nur von Mitgliedern ohne Anteilscheine zu entrichten war, wurde auf CHF 20.- festgesetzt, der Jahresbeitrag auf CHF 30.-. Der empfohlene Stundenansatz für die Entlöhnung der Ballkinder lag bei 20 Rappen.         

Das Budget für das erste Vereinsjahr präsentierte sich wie folgt:

Einnahmen:    Ausgaben:  
40 Mitgliederbeiträge zu CHF 30.00

CHF 1'200.00

Pachtzins für Boden

CHF 200.00  

    Abwart

CHF 250.00  

    Zins für Darlehen

CHF 300.00  

    Anschaffungen, Bänke etc.

CHF 300.00  

    Verwaltung, Versicherung,
Wasser und Elektrisch

CHF 150.00  

Total 

CHF 1'200.00

Total

CHF 1'200.00  


Bereits im Juni 1925 konnten die beiden Plätze in Betrieb genommen werden. Amriswil war der erste Club im Kanton Thurgau mit regelkonformen Plätzen. Vor Amriswil bestanden im Kanton Thurgau nur die Clubs von Arbon (1917) und Bürglen (1922). Nebst den Spielfeldern erstellte man auch eine Holzkonstruktion mit je einem Garderobenraum für Damen und Herren. Für diese beiden Garderoben stand nur ein Duschraum zur Verfügung. Somit musste immer darauf geachtet werden, dass die Türe zur Garderobe zum anderen Geschlecht abgeschlossen war, um Ueberraschungen zu vermeiden. Die Dusche wurde durch einen Wassertank auf dem Blechdach des Garderobenhäuschens gespiesen, den die Sonne erwärmte. Es durfte also nur kurz geduscht werden, wenn alle von etwas lauem Wasser profitieren wollten. Es dürfte sich bei dieser Duschwasser-Aufbereitung um die erste Vorgängerin der heutigen "Solaranlagen" in der Region (ev. auch weit darüber hinaus) gehandelt haben. Am Ende der ersten Saison dachte man auch schon an gesellschaftliche Anlässe während der Winterzeit und die angeregten Tanzabende fanden Anklang.


1926
Auf Grund des ersten Jahresabschlusses mussten die Beiträge für die 2. Saison erhöht werden:

Eintrittsgebühr

CHF 25.00

Jahresgebühr inkl. CHF 15. Ballgeld

CHF 50.00

Mitspieler Monatsbeitrag inkl. Ballgeld

CHF 15.00

Eintrittsgebühr auswärtige Mitglieder

CHF 30.00

Jahresbeitrag auswärtige Mitglieder

CHF 70.00


Unser junger Club erhielt bereits die Durchführung der Thurgauischen Tennismeisterschaften zugesprochen.

Da die letztjährigen Tanzabende im "Schäfli" nicht befriedigten, beschloss man für den Winter 1926, mit Autos ins Hotel Bad Horn zu fahren (viele der Mitglieder besassen damals schon solche Vehikel), um dort in gepflegter Atmosphäre zu tanzen.


1930
Eine Anzahl Sekundarschüler äusserte den Wunsch, mit Mitgliedern des TCA Tennis spielen zu dürfen. Versuchsweise wurde eine Gruppe Schüler für einen jährlichen Beitrag von CHF 30.00, inkl. Ballgeld, als Mitspieler zugelassen. Ein besonderes noch auszuarbeitendes Spielreglement sollte für diese Gruppe in Anwendung kommen, womit also erstmals Junioren dem Club beitreten konnten.

Wie alljährlich - übrigens auch in den kommenden Jahren - war die Trainerfrage wieder ein Thema an der Hauptversammlung.


1931
Für den Sommer 1931 engagierte der Club auf seine Kosten eine Trainerin und zwar während acht Wochen, jeweils 3 Tage pro Woche. Den hiefür notwendigen Kredit von CHF 920.00 genehmigten die Mitglieder anstandslos. Um jedoch nicht alle Kosten der Clubkasse aufzubürden, beschloss die Hauptversammlung für dieses Jahr eine Erhöhung des Mitgliederbeitrags um CHF 5.00. Dieses günstige Angebot dürfte sehr wahrscheinlich deshalb offeriert worden sein, weil der Spielbetrieb der vorhergehenden Saison eher flau war und Spielerinnen und Spieler schon verschiedentlich zu regerer Aktivität aufgefordert werden mussten.

Im Hinblick auf die wirtschaftliche Krise reduzierte man das Eintrittsgeld von CHF 25.00 auf CHF 10.00.


1933
Der bisher gepachtete Boden (1689 m2), für den nicht einmal ein schriftlicher Pachtvertrag vorlag, wurde zum Preis von CHF 2.00 je m2 von Herrn Oscar Sallmann erworben. Durch eine private Hypothek von CHF 3'000.00 konnte der Kaufpreis gedeckt werden. Im gleichen Jahr kaufte der Club von August Gsell, Räuchlisberg, 907 m2 als Landreserve für einen allfälligen dritten Platz.

Die Frühjahrs-Instandstellung der beiden Plätze kostete CHF 350.00.

Nebst den Thurg. Interclub-Meisterschaften fanden Freundschaftsspiele gegen Davos, Winterthur, Wil und St.Gallen statt.

Neu wurden Schüler zum Jahresbeitrag von CHF 15.00 zum Spielen zugelassen.


1934
Ein Gastspiel des Schweizer Daviscup-Spielers, H.C. Fisher, bot einigen Mitgliedern die Gelegenheit, gegen einen Spitzenkönner ein paar Versuchsspiele zu machen.


1937
Auf Einladung des TC Romanshorn vergnügte man sich bei einer Mondschein-Dampfschifffahrt auf dem Bodensee.


1938
Um Geräte wie Besen, Stühle, Netze und Schiedsrichterstühle besser versorgen zu können, beschloss man den Anbau eines Geräteschopfs. Paul Büchi legte die Pläne vor. Die Kosten wurden mit CHF 500.00 veranschlagt.


1939
In diesem Jahr fanden die Thurgauer Meisterschaften auf unseren Plätzen statt, erstmals durch eine Kategorie Herren Senioren erweitert. Die Eintrittspreise für diese Veranstaltung betrugen für das erste Wochenende CHF 1.10, das zweite CHF 1.65 und die Dauerkarte CHF 2.20. Der Platzwart erhielt für die Dauer des Turniers eine Extravergütung von CHF 20.00. In die Wohnung des Turnierleiters liess man für die Zeit der Thurgauer Meisterschaften einen Telefonanschluss installieren.


1940
Thurg. Interclub-Meisterschaften und Thurg. Meisterschaften fielen in diesem ersten Kriegsjahr aus. Für Wehrmänner, die sich in der Zeit vom 1. Mai bis 30. September während acht oder mehr Wochen im Militärdienst befanden, reduzierte sich der Jahresbeitrag auf CHF 20.00.


1942
Der Tennisclub Amriswil trat dem Schweiz. Lawn Tennisverband bei und nahm an den Schweiz. Interclub-Meisterschaften teil. Der stark gesteigerte Spielbetrieb führte dazu, dass pro Partie nur noch ein Satz gespielt werden durfte, damit jedes Mitglied, das sich auf dem Platz befand, angemessen zum Spielen kam.

Die Einfuhr von neuen Tennisbällen war nur noch in beschränkten Mengen möglich und dazu noch zu sehr hohen Preisen. Allein das Regenerieren von alten Bällen (mit neuem Filz überziehen) kostete CHF 3.00 pro Stück.


1944
Erstmals erteilten Vorstandsmitglieder zur Förderung des Nachwuchses Gruppentraining an Schüler. Diese Neuerung bot der Club gratis an. Bei schlechtem Wetter und im Winter fanden diese Lektionen in der Stickfachschule an der Nordstrasse statt.


1945
Während man 1936 für ein Dutzend Tennisbälle ca. CHF 10.00 bezahlte, stieg der Preis in diesem Jahr auf CHF 60.00 bis 70.00 je Dutzend.


1946
Mit einem bescheidenen Aufwand von CHF 150.00 wurde eine Trainingswand aus Beton erstellt. Mit dem TC Rhenania Neuhausen bahnte sich eine enge freundschaftliche Beziehung an, die man in den 50er und 60er Jahren mit regelmässigen Freundschaftstreffen pflegte. In der selben Zeit entstanden auch freundschaftliche Kontakte zu den Tennisclubs Thalwil, Wangen im Allgäu, Seeblick-Wollishofen, Konstanz, Engematt-Zürich und Reinach, die dann aber alle Ende der 60er Jahre, infolge zu überlastetem Turnierkalender (Interclub), leider wieder einschliefen.


1947
In der Festhütte konnte erstmals im Winter Tennis gespielt werden. Die Gemeinde stellte die Festhütte mit einem harten Asphaltbelag - nicht gerade gelenkschonend - dem TCA wie den andern Sportvereinen zu gewissen Stunden gratis zur Verfügung. Für die Benützung der Festhütte, inkl. Bälle, setzte der Club einen Beitrag von CHF 5.00 pro Winter und Mitglied fest.


1948
Zur Ablösung der bestehenden Hypothekarschuld von CHF 5'000.00 und zur Bezahlung der auf Herbst 1948 vorgesehenen Gesamtrenovation der Plätze schlug der Vorstand erstmals vor, von den Mitgliedern zinsfreie Darlehen bis zum Betrag von CHF 10'000.00 aufzunehmen.

Diese Aktion erbrachte eine Summe von CHF 6'300.00. Das nach Ablösung der Schuldbriefe verbleibende Geld wurde einem Baufonds zugewiesen, nachdem man die Gesamtrenovation auf unbestimmte Zeit verschob.

Die Technischen Gemeindebetriebe Amriswil sahen sich in diesem Sommer nicht mehr in der Lage, den Wasserverbrauch der Gemeinde zu decken - das Wasser bezog Amriswil zu dieser Zeit noch aus Quellen in der Gegend von Sulgen und nicht aus dem Bodensee - und untersagten dem TCA das Bespritzen des Tennisplatzes. Der Platzwart erhielt die Weisung, die Plätze mit der Giesskanne zu wässern, was noch nicht verboten war.


1950
Die bis anhin gültige Vorschrift, dass Neumitglieder bei der Anmeldung zwei Referenzen anzugeben hatten, wurde aufgehoben.

Erneuter Wassermangel, infolge geringer Niederschläge, veranlasste die Technischen Gemeindebetriebe, uns das Bespritzen der Plätze zu verbieten. Auf seine Intervention erhielt der Tennisclub eine Ausnahmebewilligung, die das Spritzen der Plätze von morgens 05.30 - 06.00 Uhr gestattete.


1951
In der Festhütte wurde ein Mixed-Turnier durchgeführt, zu welchem Teilnehmer aus dem ganzen Kanton eingeladen waren.


1952
Zusammen mit dem Orchesterverein Amriswil organisierte der Tennisclub einen Fasnachtsmaskenball im Hotel "Schäfli". Der finanzielle Erfolg dieses Anlasses entsprach aber nicht dem dafür geleisteten grossen Aufwand. In Wangen im Allgäu fand ein zweitägiges Freundschaftsspiel statt.


1953
Die ausserordentliche Hauptversammlung vom 27.8.1953 beschloss die Erstellung eines dritten Platzes. Den Bauauftrag erhielten die Firmen Brühlmann, St.Gallen, und B. Clematide, Amriswil, zum offerierten Betrag von CHF 13'000.00. Die vorgese- hene Erweiterung des Tennishäuschens realisierte man noch nicht, da nicht fest stand, mit welcher finanziellen Unterstützung seitens des Schweiz. Verbandes für Leibesübungen und der Kant. Sport-Toto-Stelle gerechnet werden konnte.

Der Schweizermeister der Tennislehrer, Hugo de Senarclens, war begeistert über die Möglichkeit, in unserer Festhütte Trainerstunden zu erteilen und liess sich auch durch die beissende Kälte von minus 15 Grad nicht abhalten, zweimal pro Woche ca. 10 Spielerinnen und Spieler um CHF 13.00 pro Stunde zu erleichtern!


1954
Eine erneute ausserordentliche Hauptversammlung vom 25.1.1954 beschloss den Anbau eines Aufenthaltsraumes an das bestehende Tennishäuschen. Die mut- massliche Bausumme für den dritten Platz samt Anbau wurde auf CHF 21'000.00 veranschlagt und die Finanzierung wie folgt vorgesehen:

1. Vom Schweiz. Verband für Leibesübungen      
    - à fonds perdu    

CHF    5'000.00

    - Darlehen zu 1 %
    

CHF    3'000.00
2. Sport-Toto-Gelder vom Thurg. Tennisverband    

CHF    2'000.00
3. Durch Mitglieder zugesicherte zinsfreie Darlehen               

        CHF    6'500.00

Der Restbetrag von ca. CHF 6'000.00 war durch weitere Zuwendungen oder Darlehen durch Private oder die Bank zu decken. Die Erhöhung der Eintrittsgebühr auf CHF 50.00 wurde im Zusammenhang mit den Neubauten beschlossen.


1957
Man diskutierte über die Anschaffung von Plastiklinien, konnte sich aber vorläufig nicht dafür entscheiden, da über deren Tauglichkeit noch zu wenig Erfahrung vorlag. Bis anhin wurden die Linien mit Farbe auf den Platz gestrichen.

Der Platzwart erklärte sich bereit, seine Arbeit weiter zu verrichten, wünschte aber, dass in Zukunft auf "Nachtspiele" und nächtliche Gelage im Clubhaus verzichtet werde. Der Tarif für Ballkinder betrug nun 80 Rappen pro Stunde bei einem Kind und CHF 1.00 pro Stunde bei zwei Kindern.


1959
Die Hauptversammlung vom 11.4.1959 erörterte die Frage einer Platzbeleuchtung. Die Angelegenheit musste aber vorerst noch mit den Nachbarn besprochen werden, da von diesen Widerstand zu erwarten war.

Der TCA war Austragungsort der Ostschweizerischen Einzel-Meisterschaften. Einmalmehr gewannen wir in diesem Jahr den Wanderpreis der Thurg. Interclub-Meisterschaften Serie A.

Das Clubhaus erhielt eine renovierte Duschanlage. Die alte "Solaranlage", d.h. der Wassertank auf dem Dach verschwand. Als Energiequelle für die Aufbereitung des Duschwassers dienten nun ausschliesslich Gasflaschen.


1960
Anlässlich der ausserordentlichen Hauptversammlung vom 17.6.1960 wurden die Weichen für die weitere Entfaltungs- und die letzte Vergrösserungsmöglichkeit des Tennisclubs am Standort Sonnenstrasse gestellt. Um das notwendige Land für einen vierten Platz zu sichern, verhandelte der TCA mit dem Landbesitzer westlich der bestehenden Anlage, Fritz Graf-Gsell, Räuchlisberg. Für die Platzerweiterung hätten dem Tennisclub 750 m2 à CHF 20.00 gereicht. Nachdem aber Robert Sallmann als Anstösser an einem grösseren Stück Land von ca. 47 Aren Interesse zeigte, das dann zum Preis von CHF 15.00 je m2 erhältlich gewesen wäre, von Fritz Graf aber nur dem Tennisclub verkauft werden wollte, kam man mit Robert Sallmann überein, dass er dem TCA den Betrag von CHF 70'000.00 vorschoss. Der TCA übernahm darauf die ganze Fläche und vereinbarte mit Robert Sallmann ein gestaffeltes Rückkaufsrecht, das nach 10 Jahren ausgeübt sein musste.

Für die Finanzierung der im Jahre 1960 übernommenen 8 Aren mussten die Mitglieder eine dritte Serie zinsloser Anteilscheine in der Höhe von ca. CHF 13'000.00 übernehmen. Es konnten total CHF 17'850.00 zinslose Darlehen und CHF 270.00 à fonds perdu beschafft werden.


1961
Die Mitglieder leisteten einige Fronarbeit wie Anstreichen des Clubhauses und Er-neuerung des Belages von Platz eins.
Ende 1961 betrug die Gesamtschuld des TCA CHF 26'028.71.


1963
Erstmals stellten wir acht Mannschaften für die Schweiz. Interclub-Meisterschaften.


1964
Für den Garderobe-Umbau genehmigte die Hauptversammlung einen Kredit von CHF 1'500.00.
Eine Mannschaft des TCA errang erneut den Sieg am Grümpelturnier des Fussballclubs.


1965
Robert Sallmann verkaufte uns wie vorgesehen eine Parzelle von 643 m2 für die Erstellung eines 5. Platzes oder eines neuen Clubhauses.


1966
Der schon längst vorgesehene Bau des vierten Spielplatzes wurde verschoben, da der TCA von Robert Sallmann einen Vorschlag über einen Abtausch mit seinem Grundstück in der Breitenaach erwartete.

Im Schweiz. Interclub errangen die Damen C den Gruppensieg, die Herren D-Mannschaft gar den Regionalmeister.


1967
Der Bau des vierten Platzes erfuhr erneut eine Verschiebung, da ein Projekt für eine generelle Sportanlage auf Gemeindeboden mit Kunsteisbahn auftauchte, in die eine Tennisanlage hätte integriert werden können.

An Schulden bestanden Ende 1967 noch CHF 11'000.00 Hypothekar-Darlehen bei der Schweiz. Volksbank und CHF 17'100.00 zinslose Anteilscheine 1960.


1968
Der traditionelle Klausball konnte dieses Jahr nicht durchgeführt werden; es fand sich kein Organisator.


1969
Robert Sallmann unterbreitete dem TC Amriswil einen konkreten Vorschlag bezüglich Abtausch der bestehenden Anlage von ca. 43 Aren an der Sonnenstrasse und Verzicht auf die Ausnützung des Kaufrechts für 17 Aren anstossendes Bauland gegen ein Grundstück von ca. 95 Aren in der Breitenaach zuzüglich einer Barzahlung von CHF 120'000.00. An der Hauptversammlung vom 17.5.1969 drang die Erkenntnis durch, dass dieser Vorschlag Sallmann, nebst einem als ideal zu bezeichnenden Grundstück, dem TCA einen einmaligen finanziellen Vorteil bieten würde, und es wurde einem entsprechenden Projektierungskredit zugestimmt.

Anlässlich der ausserordentlichen Hauptversammlung vom 29.11.1969 stellte Bruno Clematide das von ihm ausgearbeitete Projekt für das Clubhaus vor. Die Offerte für die Gesamtanlage belief sich auf ca. CHF 330'000.00. Die Finanzierung war durch Beiträge von CHF 15'000.00 durch den SLL und CHF 50'000.00 durch die Gemeinde sowie durch Darlehen von CHF 25'000.00 des SLL, CHF 60'000.00 durch die Bank und CHF 60'000.00 zinslose Darlehen der Mitglieder vorgesehen. Die Versammlung stimmte diesem Projekt zu und erteilte dem Vorstand den Auftrag, die Anlage auf Frühjahr 1971 spielbereit zu erstellen.


1971
Dank vollem Einsatz der Handwerker und vielen Frondienststunden unserer Mitglieder wurde unsere Anlage, die noch heute zu den schönsten in unserem Kanton und darüber hinaus gezählt werden kann, rechtzeitig zur Saisoneröffnung fertig gestellt. Die gesamte Bauabrechnung belief sich auf CHF 364'053.75.

Die Finanzierung dieses Betrages erfolgte auf die nachstehend aufgeführte Weise:

Verkauf alte Tennisanlage an Robert Sallmann, Amriswil
(plus 95 Aren Wiesland gratis für die neue Anlage) 

 

CHF 120'000.00

Schenkungen von Freunden und Gönnern  

CHF 7'300.00

Beitrag Ortsgemeinde Amriswil 1. Rate 1971

CHF 25'000.00

  2. Rate 1972

CHF 25'000.00

thurg. Sport-Toto Schenkung 

CHF 10'000.00

  Darlehen

CHF 30'000.00

SLL, Bern Schenkung

CHF 5'000.00

  Darlehen

CHF 10'000.00

Zinslose Anteilscheine der Clubmitglieder  

CHF 118'000.00

Bankzinsen, Erträge, Vergütung aus Jahresrechnung 1971  

CHF 13'753.75

Total  

CHF 364'053.75


Zur Bauabrechnung ist zu bemerken, dass die budgetierten Kosten um CHF 34'000.00 überschritten wurden, was vor allem auf nicht voraussehbare Mehrkosten bei den Tiefbauarbeiten zurückzuführen war. Zur Finanzierung sei erwähnt, dass der Tennisclub erstmals in seiner Geschichte einen Beitrag von CHF 50'000.00 von der Ortsgemeinde Amriswil entgegennehmen durfte, und dass die von den Clubmitgliedern gezeichneten zinslosen Anteilscheine von CHF 59'000.00 von zwei Mitgliedern auf CHF 118'000.00 verdoppelt wurden.

Dass die neue Anlage - Clubhaus, vier Spielplätze (davon zwei beleuchtet) und Autoparkplatz - ohne einen Franken Bank- oder Hypothekarschulden erstellt werden konnte, ist als aussergewöhnlicher Glücksfall zu betrachten. Hätte man die Plätze 3 und 4 um ca. einen Meter tiefer gelegt, wäre man teilweise in Grundbruch geraten, wodurch unabschätzbare Mehrkosten entstanden wären.


1972
Die Anschaffung eines Getränkeautomaten wurde abgelehnt, obwohl die Getränkekasse seit Jahren ein Manko von nicht bezahlten Fläschchen aufwies.


1975
Anfangs Juli feierte der TCA sein 50-jähriges Bestehen. Infolge schlechter Wit- terung musste die auf der Tennisanlage vorgesehene Jubiläums-Feier zweimal verschoben werden. Beim dritten Anlauf fiel das Nachmittagsprogramm dem schlechten Wetter zum Opfer, und das gelungene Fest fand alsdann in der Halle des Neubaus der Firma Gebr. Bühler AG an der Schrofenstrasse statt. Nebst den aktiven und ehemaligen Clubmitgliedern, darunter auch noch das Gründungsmitglied Paul Büchi, waren zahlreiche Abordnungen von Behörden, befreundeten Dorfvereinen und auswärtigen Tennisclubs anwesend. Sie überbrachten alle als Zeichen der Sympathie und Freundschaft kleinere und grössere Geschenke. Besonders zu erwähnen ist das Geschenk der Ortsgemeinde Amriswil, nämlich in Zukunft pro Saison 800 m3 Gas, 2'400 kWh Strom und 400 m3 Wasser gratis zu liefern.


1976
Die Herren Senioren stiegen in den Schweizerischen Interclub-Meisterschaften in die Regionale Seniorenliga C auf.


1977
Eine ausserordentliche Hauptversammlung bezüglich der Erstellung der Plätze 5 und 6 sowie der weiteren Ausgestaltung der Anlage ergab ein vorläufiges Hinausschieben dieses Vorhabens, da die Platzbelegung dies im Moment nicht rechtfertigte.

Der neu gegründete TC Bischofszell erhielt vom TCA die freundnachbarliche Erlaubnis, jeweils am Sonntagmorgen von 06.00 - 08.00 Uhr zwei Plätze zu benützen, bis zur Fertigstellung ihrer eigenen Anlage.


1978
Die Beleuchtung der Plätze 1 und 2, sowie der Einbau einer zweiten Dusche in der Damengarderobe konnte verwirklicht werden. Die neuen revidierten Statuten traten in Kraft.


1980
Die Thurg. Interclubspiele wurden nach über 50 Jahren abgeschafft, da dafür bei dem überfüllten Turnierkalender, keine Termine mehr frei blieben. Die neu eingeführten Monatshöcks und die TCA-Zytig fanden ein gutes Echo.


1981
Die ausserordentliche Hauptversammlung vom 20.11.1981 stimmte dem Ausbau unserer Anlage mit den Plätzen 5 und 6 sowie einer Ballwand zu. Die Kosten wurden mit ca. CHF 192'000.00 veranschlagt und die Finanzierung durch Sport-Toto-Gelder (CHF 25'000.00) und eine Hypothek vorgesehen. Im Weiteren erhielt der Vorstand den Auftrag, den Ankauf des Landes südlich und westlich des Tennisplatzes für einen allfälligen Hallenbau zu studieren.


1982
Rechtzeitig zu Saisonbeginn standen die Plätze 5 und 6 sowie die Ballwand zur Verfügung. Die Gesamtkosten beliefen sich auf CHF 226'984.80. Die Mehrkosten waren vor allem auf zusätzliche Arbeiten wie Erstellung von Tribünenstufen, Zaun etc. zurückzuführen.

Der Ankauf der Parzellen 7 und 654 wurde beschlossen, und zwar erhielt der Tennisclub von der Gemeinde zur Ausübung dieses Kaufrechts über 8'587 m2 zu CHF 65.00 je m2 ein Darlehen von CHF 550'000.00 (Land als Sicherheit). Die Zinszahlungspflicht wurde bis zum 30. Juni 1985 aufgeschoben und hätte nur erfolgen müssen, falls der TCA das Land oder Teile davon bis 30.6.1985 an Drittpersonen verkaufen sollte, die es nicht für die Erstellung einer Tennisanlage verwenden würden.

Eine 5-köpfige Kommission befasste sich mit der Projektierung des Baus einer Tennishalle auf diesem Gelände.Ebenfalls in diesem Jahr sah das Budget einen Betrag von CHF 15'000.00 für den Deckbelag des Parkplatzes vor.


1983
Die Vorstellung des Projekts für die vorgesehene Tennishalle, welche drei Tennis- und zwei Squash-Plätze, ein Restaurant und einen Shop beinhalten sollte, erfolgte an der a.o. Hauptversammlung vom 28.10.1983. Die Kosten inkl. Land wurden mit CHF 2'400'000.00 veranschlagt. Die Finanzierung war wie folgt vorgesehen:

CHF 100’000.00 Beteiligung am Aktienkapital durch den Tennisclub, CHF 150'000.00durch die Mitglieder, CHF 200'000.00 durch die Gemeinde und CHF 300'000.00 bis 350'000.00 durch die Hallenbauerin AGOB, Winterthur. An verzinslichem Fremdkapital wären CHF 1'600'000.00 benötigt worden.

Die Versammlung erteilte grünes Licht zur Verwirklichung dieses Vorhabens, sofern die Budgetversammlung der Gemeinde der Beteiligung am Aktienkapital zustimmt. Leider wurde dann aber an der Budgetgemeindeversammlung vom 12.12.1983 der Beitrag an die Hallen AG abgelehnt, und es stellte sich nun die Frage, was mit dem fremdfinanzierten Land geschehen sollte.


1984
Der Vorstand erhielt die Kompetenz, die beiden Parzellen an einen Hallenersteller zu verkaufen, der darauf innerhalb von drei Jahren eine Tennishalle mit drei Spielfeldern erbauen musste, vorausgesetzt, die Gemeinde verzichtet auf das ihr zustehende Vorkaufsrecht.

Nach aufwendigen Verhandlungen und gar zeitweisen Problemen mit der Gemeinde, konnten die beiden Landparzellen an die Tennis- und Freizeitanlagen AG verkauft werden, die bis zum 30.9.1987 darauf eine Halle mit drei Plätzen zu erstellen hatte. Die Jahresrechnung des TCA wurde erstmals mit Hilfe der EDV erstellt.


1985
Aus dem Landverkauf waren dem TCA Mittel zugeflossen, die u.a. die vollständige Rückzahlung der noch offenen zinsfreien Darlehen (CHF 27'800.00) der Mitglieder ermöglichten.

In dieser Saison spielte man erstmals versuchsweise mit gelben Tennisbällen. Die UNO hatte das Jahr 1985 zum Internationalen Jahr der Jugend erklärt. In diesem Zusammenhang rief das Kant. Sportamt die Vereine auf, ihre Organisationen für alle Jugendlichen zu öffnen. Der TCA stellte in der zweiten Saisonhälfte während sechs Wochen den Schulen zwei Plätze, die Ballwand, Tennisschläger und Bälle zur Verfügung. Dieses Angebot stiess bei überraschend vielen Klassen auf Interesse und es bestand die Hoffnung, dass dadurch viele Jugendliche für den Tennissport gewonnen werden könnten.

Im Verlaufe der Saison 1985 verursachte leider die Nichtbezahlung einer grossen Anzahl Getränkeflaschen ein Manko von 600 Fläschchen, was unser auf Vertrauen basierendes Selbstbedienungssystem erneut in Frage stellte.

Die IC-Mannschaft der Herren Senioren stieg in die 1. Liga auf.


1987
In diesem Jahr war der TCA wieder einmal mit der Durchführung der Thurg. Ten-nismeisterschaften betraut. Ueber 300 Spielerinnen und Spieler aus dem ganzen Kanton meldeten sich zu diesem Wettkampf an. Trotz unterschiedlichem Wetterglück war dieser Anlass ein voller Erfolg und erbrachte einen Ueberschuss von ca. CHF 4'000.00 in die Kasse.

Nachdem bereits im Vorjahr verschiedene Einbrüche ins Clubhaus stattgefunden hatten, wurde auch in der Saison 1987 dreimal eingebrochen und dabei Türen, Schlösser und Scheiben beschädigt. Als Konsequenz auf die unliebsamen Erfahrungen wurden die "Kässeli" für Getränke und Gastspieler abgeschafft und auf Kreditsystem umgestellt.

Die südlich unserer Anlage erstellte Tennishalle der TFA AG wurde am 24.5.1987 eröffnet. Der Winterbetrieb in der Halle inkl. Clubabend am Freitag liess sich gut an.


1989
H. Hambach von der Sport- und Freizeitanlage 1001 wollte seine Anlage und das dazugehörige Land besser nutzen, doch war seine Ausnützungsziffer bereits voll ausgeschöpft. Er wünschte vom TCA ein übertragbares Ausnützungsrecht und bot dafür CHF 300'000.00. Man war zu Gesprächen bereit und bildete dafür eine Kommission.

Die Verhandlungen in dieser Angelegenheit schliefen dann allerdings ein, da H. Hambach der Meinung war, seine Ausbaupläne auch ohne Kauf von Nutzung realisieren zu können, zumal er damit rechnete, dass das Baureglement demnächst geändert werde.

Ueber hundert Spielerinnen und Spieler erfreuten sich auch während der Wintersaison an den vom TCA organisierten Spiel- und Trainingsmöglichkeiten. Neben dem wöchentlichen Wettkampf- und Juniorentraining vergnügten sich knapp 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im zweiwöchigen Turnus jeweils am Freitag am Clubabend im Sportcenter 1001.


1990
Um die leidigen Diskussionen der unbezahlten Getränkefläschchen wegen zu beenden, wurde im Clubhaus ein Getränkeautomat installiert.


1992
Die Austragung der Clubmeisterschaften erfolgte erstmals im Rahmen des SBV-Cups und zwar mit 99 Teilnehmern.
In diesem Jahr waren 47 Neueintritte zu verzeichnen.

Die Gemeinde Amriswil stellte noch die definitive Zinsabrechnung für das im Jahre 1982 gewährte Darlehen von CHF 550'000.00. Gemäss Darlehensvertrag bestand die Zinszahlungspflicht des TCA für jenen Landteil, der für andere Zwecke als die Erstellung von Tennisanlagen verwendet wurde, welcher etwa einem Drittel entsprach. Die Gemeinde begnügte sich mit einem Pauschalbetrag von CHF 18'000.00, wovon der TCA bereits im Jahre 1985 eine Anzahlung von CHF 15'000.00 geleistet hatte.


1993
Die Organisation der Thurg. Senioren-Meisterschaften wurde dem TCA übertragen. Diese brachten unserm Club sowohl sportlich als auch finanziell grossen Erfolg.


1994
An der Hauptversammlung vom 19.3.1994 orientierte der Vorstand über ein Bauvorhaben, d.h. Sanierung/Renovation, resp. Erweiterung des Clubhauses. Das Clubhausdach und die Fenster bedurften ebenfalls einer Sanierung. Das Clubhaus sollte vergrössert (Platzknappheit bei grösseren Anlässen und Turnieren) und die Küche erweitert werden.

Der Kostenvoranschlag belief sich auf CHF 260'000.00. Für die Garderobensanierung wurde ein zusätzlicher Kredit von CHF 110'000.00 gesprochen. Die Finanzierung sollte durch Aufstockung der Hypothek, also ohne Anteilscheine erfolgen.

Die Jungseniorinnen stiegen in die 1. Liga auf.

Im Oktober führte ein Vereinsausflug - etwa 50 Mitglieder nahmen daran teil - an die Swiss Indoors nach Basel.


1995
Das renovierte und erweiterte Clubhaus konnte rechtzeitig auf Saisonbeginn fertiggestellt werden. Dank der umsichtigen Bauleitung von Ruedi Elsener, dem Beitrag der Gemeinde von CHF 30'000.00 und dem Mobiliar-Sponsoring von vielen Clubmitgliedern, blieben die Kosten mit ca. CHF 234'000.00 unter dem vorgesehenen Betrag.

In diesem Jahr fand das von Sulgen ins Leben gerufene Thurg. Familien-Mixed-Turnier erstmals in Amriswil statt.

Die Damen 2. Liga verloren ihr Aufstiegsspiel, stiegen aber trotzdem in die 1. Liga auf, da ein anderer Club seine Mannschaft für die Saison 1996 zurückzog.


1996
Die im Zusammenhang mit dem Jubiläum "100 Jahre Swiss Tennis" durch unseren Club gebotenen Aktionen zeitigten Erfolg und brachten über 40 Neumitglieder. Erfreulich, wenn man bedenkt, dass gesamtschweizerisch mehr als 50% aller Tennisclubs zum Teil markanten Mitgliederschwund meldeten, verursacht durch neue Trend-Sportarten.

Die Anlagen wurden neu in einer Bilanz aktiviert. Es ergaben sich folgende Zahlen: CHF 647'527.00 Aktiven (CHF 572'700.00 Anlagevermögen) und CHF 318'825.00 Passiven (CHF 276’00.00 Schulden) = CHF 328'702.00 Vereinsvermögen.

Die Damen Jungseniorinnen 1. Liga beendeten die IC-Meisterschaft auf dem ersten Platz und verpassten nur ganz knapp den Aufstieg in die NLC.                  


1997
Nach vieljährigem Unterbruch wurde wieder einmal ein Skitag in Laax angeboten und mit guter Beteiligung durchgeführt.Die erste Herren-Mannschaft schaffte nach mehreren Anläufen den Aufstieg in die Nationalliga C.

Der TCA führte die Thurg. Junioren-Meisterschaften durch und erntete dafür Lob seitens der Thurg. Tennisvereinigung. Diese Veranstaltung schlug sich auch in einem finanziellen Erfolg nieder, mit ca. CHF 5'000.00.

Neu wurde ein Kurs für Seniorinnen und Senioren über 55 Jahre angeboten. Alle 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten dem Club bei.


1998
Die erste Herrenmannschaft konnte sich trotz guter Leistung leider nicht in der NLC halten und musste wieder in die 1. Liga absteigen.


1999
Die Damen Jungseniorinnen schafften nachträglich, am grünen Tisch, den Aufstieg in die NLC.                  


2000
In diesem Jahr blickt der Tennisclub Amriswil auf 75 Jahre seines Bestehens zurück. Dieses Jubiläum wurde in gebührender Weise gefeiert.

Der Jubiläumsabend fand im Festzelt am Samstag, 12. August statt und am Sonntag, 13. August wurde die Jubiläums-Olympiade für unsere Junioren durchgeführt. Uebers Wochenende vom 18. - 20. August wurden die Jubiläums-Clubmeister erkoren, verbunden mit einem Clubabend für alle Mitglieder und dem Thurgauer-Mixed-Turnier.

Als Glücksgriff für das Gelingen in kulinarischer Hinsicht erwies sich die Verpflichtung von Rupert Schwarz mit seiner Crew vom Kantonsspital St. Gallen. Er verwöhnte die Gäste an den Anlässen mit ausgezeichneten Menue's und perferktem Service.

Mit grosser Sorgfalt und Engagement verfasste Wilfried Häberli unter Mithilfe von Jörg Schneider und Hansruedi Schoop die Chronik. Tagelang durchwühlte Wilfried Aktenberge um Erwähnenswertes über unsere 75-jährige Clubgeschichte zu finden. Die Arbeit hat sich gelohnt, es entstand ein tolles Werk.

Nicht zu vergessen sind die rund 80 freiwilligen Helfer, die dieses Jubiläum zu einem unvergesslichen Clubevent machten.
               
Aus all diesen Aufzeichnungen geht hervor, dass sich der Tennisclub Amriswil in seiner bisherigen Geschichte vordringlich mit Fragen von Landerwerb zu seiner weiteren Entwicklung befassen musste. Ein weiteres Dauerthema war die Beschaffung der Mittel, um die Platz- und Clubhaus-Erweiterungen vornehmen zu können. Die Phase des Ausbaus scheint für den Moment abgeschlossen zu sein, doch dürfte sich bald die Notwendigkeit der Erneuerung der Plätze stellen. Die Probleme der Finanzierung werden auch weiterhin bestehen.
                  
Von der Spielstärke her zählte der Tennisclub Amriswil während der ersten Hälfte seines bisherigen Bestehens zu den dominierenden Clubs im Kanton Thurgau.

Durch die Breitenentwicklung dieses Sports und die Gründung von über 20 weiteren Clubs im Kanton hat sich das Niveau mehr ausgeglichen, und die Titel von Thurgauer-Meisterinnen und -Meistern, die nach Amriswil gingen, sind seltener geworden.

Möge sich die Entwicklung des Tennisclubs Amriswil auch in den kommenden Jahren, auf dem Weg zum 100-jährigen Bestehen, weiterhin erfolgreich gestalten.


2001
In der diesjährigen Interclub-Saison schaffte das 1.00Liga-Herrenteam 1 wiederum den Aufstieg in die Nationalliga C.

Für eine kleinere Ueberraschung bei den Kantonalen Meisterschaften sorgte Christian Sallmann der bei der Herren-Kategorie R4/R6 bis ins Finale einzog. Bei den Senioren ging einmal mehr Viktor Buffoni in seiner Kategorie als Sieger hervor.

Die erste Mannschaft (Rainer Hug, Reto u. Marco Stauber, Rolf Millhäusler, Stefan Bigliardi, Roger Nobs und Daniel Veillard) hat zum Saisonende wiederum das Doppelturnier organisiert. Leider fiel der sportliche Teil gänzlich ins Wasser. Dennoch gehörte der Anlass zumindest in kulinarischer Hinsicht zu einem der Höhepunkte in der Saison 2001.

Einen weiteren Höhepunkt der Clubgeschichte konnte im Junioren-Interclub verzeichnet werden. Unsere Junioren der Kategorie B mit Tobias Büsser, Thomas Eberle, Claudio Wagner und Captain Christian Sallmann wurden Ostschweizer Meister und konnten an den CH-Meisterschaften den dritten Rang ergattern.


2002
In der Interlcub-Saison 2002 konnten die Herren NLC nicht reüssieren und stiegen wieder ab. Ansonsten gab es leider keine Erfolgsmeldungen zu verzeichnen.

Bei den Kantonalen Meisterschaften waren die Spieler unseres Clubes äusserst erfolgreich; Ursula Bürgi (Seniorinnen 1) und Tobias Büsser (Junioren 3) konnten sich als Sieger feiern lassen; Finalisten waren Rolf Millhäusler (Herren R4/6), Reto Stauber/Jürg Randegger (Doppel HEA), Roger Nobs/Rolf Millhäusler (Doppel HEB), Viktor Buffoni (Senioren 3), Christian Sallmann (Junioren 2) und Fabiana Imhof (Juniorinnen 5).

Einen Teilnehmerrekord konnte das im September stattfindende Doppelturnier verzeichnen. Wiederum stand das Gesellschaftliche im Vordergrund, so wurde ein Schweizer und Spanischer Abend durchgeführt. Auf den Plätzen sah man viele attraktive und unterhaltsame Spiele sowie buntgemischte Doppelpaarungen. Es scheint als würde sich dieses Turnier im Jahresprogramm des TCA als Anlass etablieren und mit der Jassmeisterschaft den Saisonabschluss bilden.

Nach Abschluss der Sommersaison wurde auf allen 6 Plätzen eine neue, vollautomatische Bewässerungsanlage eingebaut. Ebenfalls erneuert werden mussten die Umzäunungen der Plätze 1 bis 4 welche 1971 gebaut wurden.


2003
Im Frühjahr konnten die sechs Plätze mit der neuen und vollautomatischen Bewässerungsanlage er- öffnet werden. Da wohl viele Clubmitglieder die Anlage ausprobieren wollten, waren die Plätze zu Be- ginn der Saison weich und 'überwässert'. Doch dieses Problem erledigte sich schnell, da die Schweiz ein Jahrhundertsommer erleben durfte.

Deshalb mussten auch keine Interclubspiele verschoben werden und der Damen Seniorenliga C - Mannschaft (Marianne Imhof, Regula Menzi, Lucia Brüschweiler, Silvia Betschart, Ursi Bürgi) schien die Sonne und Hitze gut getan zu haben, denn sie schafften den Aufstieg in die Nationalliga B. In einer so hohen Liga spielte noch kein Team beim TC Amriswil! Leider ist auch ein Abstieg zu verzeichnen und zwar zog das 2. Liga-Senioren-Team im Abstiegskampf den Kürzeren.

Die Teilnehmerzahl bei den Clubmeisterschaften waren in diesem Jahr, speziell bei den Damen, nicht gerade hoch. Bei den Damen gewann Roswitha Keller im Finale gegen Ruth Baratto und bei den Herren triumphierte Daniel Veillard über Reto Stauber. Die Senioren fanden den Meister in der Person von Jürg Wickart, der gegen Vic Buffoni die Oberhand behielt.

Bei den Kantonalen Meisterschaften konnte der TCA mit Fabiana Imhof (Jun.3), Tobias Büsser (Jun.1/2) und Ursi Bürgi (Sen.1) gleich drei Sieger stellen. Erwähnenswert sind noch die Halbfinal-Teil- nehmer Stefan Bigliardi und Walter Brugger in der Kategorie Men's Singles R4/6, die immer die meisten Teilnehmer stellt und den zweiten Rang von Roger Schneider/Patrick Hungerbühler im Men's Doubles R5/9.

Ansonsten war es ein ruhiges Tennisjahr. Die Clubmitglieder genossen die vorzüglichen Tennisbeding- ungen und die Plätze wurden rege benutzt. Auf grosses Interesse stiess das Anfängertraining sowie die Doppel-Club-Meisterschaften im September, die erstmals bei traumhaften Wetter durchgeführt werden konnten.

Das Jahr 2003 war auch das Jahr in dem der TC Amriswil unter http://www.tcamriswil.ch// online ging und die Schweiz mit Roger Federer den ersten schweizerischen Wimbledonsieger stellen konnte.


2004
Die Interclubsaison war aufgrund des schlechten Wetters von vielen Verschiebungen geprägt. Erfreulich war sicherlich, dass sich die Senioren Damen in der Nati B halten konnten. Nebst den beiden Aufstiegen der Herren Jung-Senioren sowie der Herren 3. Liga Senioren (die auf den Aufstieg verzichteten) musste der TCA mit den Herren 1. Liga II auch einen Abstieg verzeichnen. Daraufhin wurde die Mannschaft mangels Spieler aufgelöst.

Bei den Kantonalen Meisterschaften kam es bei den Herren in der Kategorie Men's Singles R7/9 zu einem reinen Amriswiler Finale. Dabei behielt Franco Candio gegen Andreas Büsser die Oberhand. Bei den Jungsenioren Herren gewann Walter Brugger und bei den Senioren 3 Vic Buffoni.

Die Clubmeisterschaften wurden wieder im K.O.00System gespielt. Die Clubsiegerin heisst Susanne Schneider und bei den Herren schwang wiederum Dani Veillard obenaus. Bei den Senioren gewann das erste mal Paul Keller und bei der zweiten Herren-Kategorie Simon Bücheler. Bei den Junioren siegte Manuel Good.

Der Ladies-Day wurde nun jeweils am Dienstag Vormittag abgehalten, was ein voller Erfolg war. Auch der Freitagshöck mit den kulinarischen Leckerbissen waren gut besucht.

Aufgrund der Teilnahme der Schweizer Nationalmannschaft an der Fussball-EM in Portugal wurde durch das 1.00Liga-Herrenteam EM-Live-Übertragungen auf Grossleinwand organisiert. An zwölf Abende konnte auf der TCA-Anlage Fussballstimmung mit Bier und Bratwurstgeruch genossen werden. Die Schweizer Spiele waren mit bis zu 60 Besuchern gut besucht.

Zwei Monate später stiegen die 1.00Liga-'Jungs' bereits wieder in die Hosen und führten das unterdessen traditionelle TCA-Doppel-Turnier durch. Das 5-jährige Bestehen des Anlasses wurde am Samstag mit einem einmaligen Gala-Dinner gefeiert. Das Team verwöhnte die 46 Gäste unter der Leitung von Rupert Schwarz mit einem 6-Gang-Menue. Die Spieler im Service erhielten Unterstützung durch das Komiker-Duo Messer & Gabel, die mit ihren Einlagen für lustige Zwischenunterhaltung besorgt waren. Der Abend wurde an der Bar abgerundet und wie üblich war der sportliche Teil ein gelungenes 'TCA-Familien-Turnier' und das Resultat sekundär.

Im November fanden die ersten Bowling-Meisterschaften des TC Amriswil statt. Im 1001 wurde um Titelehren gekämpft. Die ersten TCA-Meister heissen Marianne Brunner und Franco Candio.

Somit ging ein weiteres TCA-Tennisjahr zu Ende, das an gesellschaftlichen Anlässen kaum zu toppen sein wird.


2005
Nach siebenjähriger Präsidentschaft wurde Ernst Kaderli an der GV mit einem grossen Applaus verabschiedet. Dani Veillard trat die Nachfolge an. Im weiteren stiessen Thomas Wegmann und Reto Stauber in den Vorstand dazu. Ebenfalls verabschiedet wurde Valérie Herzig.

Die Interclubspiele verliefen für den TCA ereignislos ab, das heisst, es sind keine Auf- und Abstiege zu verzeichnen.

Die Beteiligung an den Clubmeisterschaften war wiederum durchzogen. Dennoch gab es zahlreiche interessante Begegnungen. Bei den Damen setzte sich im Finale Carmen Hofmänner gegen Fabienne Veillard durch und bei den Herren behielt Dani Veillard über Reto Stauber die Oberhand. Der Seniorensieger 2005 heisst Jürg Wickart, der gegen Andreas Merz gewann. Im Regionalen Masters kassierte Carmen Hofmänner und Dani Veillard eine Finalniederlage und verpassten den Einzug ans Nationale Master nur knapp.

Die Kantonalen Meisterschaften waren sehr schwach besetzt. Erwähnenswert ist der Finaleinzug von Elsbeth Bischof (Women's Senioren) und das Erreichen der Halbfinals von Walter Brugger (Men's Singles R4/7) und Dani Veillard (Men's Singles N4/R3). Umso erfolgreicher waren dafür die Junioren. So konnten gleich drei Kategorien von TCA'lern gewonnen werden. Siegreich in ihren Kategorien waren Florence Bürgi, Luca Bischof und Kai Länzlinger.

Auf grosses Interesse stiessen wiederum die Freitagshöck und auch das zweite Bowling-Turnier war ein voller Erfolg. Siegreich waren Marlene Taumberger und Markus Schmid.


2006
An der GV im März wurde Daia Matossi zum neuen Juniorenobmann gewählt und löste nach einem Jahr Thomas Wegmann ab.

Die Interclubsaison verlief für den TCA sehr ansprechend, musste doch keine Mannschaft in den Abstiegskampf. Erfreulich war der Aufstieg der Jung-Seniorinnen in die Nati C. Ebenfalls werden sich die Senioren in der nächsten Saison in der Nati C messen. Alle anderen Mannschaften zeigten in den Aufstiegsspielen viel Kampfgeist und gutes Tennis und mit etwas Glück wären wohl zwei weitere Aufstiege möglich gewesen.

In diesem Jahr war der TCA Gastgeber bei den Kantonalen Meisterschaften der Aktiven. Das OK-Team (Dani Veillard, Reto Stauber, Viktor Herzog, Helga Zwahlen, Karl Engeli) durften den Ertrag bei vier herrlichen Tagen ernten - gutes Tennis, reibungsloser Spielplanablauf, viele kulinarische Leckereien, schöner Publikumsaufmarsch, gute Atmospähre und nicht zuletzt einen schönen Zustupf in die Clubkasse (CHF 10'500.00). In der Königsklasse der Herren erreichten Reto Stauber, Luca Bischof und Dani Veillard die Viertelfinals. In der Kategorie R5/R6 überraschte Andreas Büsser mit dem Finaleinzug. Thomas Wegmann erreichte den Viertelfinal. Im Doppelhalbfinale stand das Duo Wegmann/Matossi. Bei den Senioren scheiterte Jürg Wickart im Viertelfinal. Bei den Senioren S1/S7 R7/R9 gewann im reinen Amriswiler Finale Bruno Dudli gegen Reto Riedi. Ebenfalls im Viertelfinale waren Vic Buffoni und Erwin Imhof vertreten. Carmen Hofmänner wurde Meisterin in ihrer Kategorie wo sie im Halbfinale Ursi Bürgi bezwang. Bei den Junioren waren folgende Jungs und Mädels im Halbfinale: Florence Bürgi, Lea Bischof und Tim Kappeler.

Das Clubturnier war vom heissen Wetter geprägt, so musste im Seniorenfinale Jürg Wickart mit einem Hitzestau gegen Vic Buffoni im dritten Satz forfait erklären. Ebenfalls vorzeitig war das Finale der Herren A beendet. Da musste Dani Veillard gegen Thomas Wegmann aufgrund einer Verletzung vorzeitig die Segel streichen. Bei den Herren B behielt Urs Mauchle gegen Dani Platzer die Oberhand. Der Sieg bei den Damen konnte in diesem Jahr nur über Carmen Hofmänner führen und so war es auch. Sie gewann ihren Final sicher gegen Jutta Müllinger. Bei den Junioren gewann Nina Büsser und Tim Kappeler. Zum ersten Mal wurde das Turnier mit den Nachbarclubs ausgetragen.

Beim Jassturnier schwang Esther Schwarz oben aus. Sie gewann vor Roberto Di Nicola. Aufsteiger sind Harry Taumberger, Hanni Lindenmann und Andreas Fässler.

Das Bowling-Turnier stiess auf eine grosse Resonanz. Bei den Damen gewann Marianne Brunner hauchdünn vor Fabienne Veillard und bei den Herren triumphierte Dani Veillard vor Walter Brugger.


2007
Nach elf und zehn Jahren Vorstandstätigkeit wurden Marianne Imhof und Walter Siegwart mit einer Laudatio und einem Präsent vom Präsidenten Dani Veillard verabschiedet. Neu als Kassier wurde Markus Schmid gewählt. Ebenfalls mit Applaus wurde Patrick Bücheler als Platzchef in den Vorstand erhoben.

Die Seniorendamen Nati B konnten den Abstieg in der Abstiegsrunde nicht verhindern und sehen sich in der Nati C wieder. Positiv überraschten die Herren 2. Liga I (Daia Matossi, Dino Zogg, Andreas Büsser, Carmine Caracciolo, Sandro Zinna, Daniel Platzer), so konnte das Team den Aufstieg feiern.

Bei den kantonalen Meisterschaften ist auf Carmen Hofmänner-Brugger verlass. So gewann sie ihre Einzelkonkurrenz sowie das Mixed mit ihrem Bruder Walter Brugger.

Zum ersten Mal seit langer, langer Zeit wurde wieder einmal eine Mixed-Club-Meisterschaft ausgetragen. Die Konkurrenz wurde so ausgeschrieben, dass es nicht zu starke Paarungen gegeben hat. Obenaus schwangen Erika Alder und Dani Veillard. Auch wurde wieder ein Augenmerk auf die Festwirtschaft gerichtet. So wurden spezielle Abende organisiert, was von den Clubmitgliedern honoriert wurde.

Sehr erfreulich in diesem Jahr war der Verlauf des Schnupperkurses. So konnten 15 Neumitglieder gewonnen werden, was auch nötig ist, um die Finanzen weiterhin so behalten zu können.

Etwas harzig verlaufen die Freitaghöcks. Die Teilnehmerzahlen waren in den letzten zwei Jahren eher schwach. Auf nächste Saison werden nur noch sechs fixe Termine angeboten. Damit soll erzielt werden, dass diese Freitage wirklich wieder Termine in der Agenda der Clubmitglieder sind.

In diesem Jahr wurden die Garderoben neu gestrichen. Die Herren Walter Siegwart, Reto Stauber und Dani Veillard erstaunten mit künstlerischen Werten … Ebenfalls wurden die Ventilatoren mit dem Licht gekoppelt, um den Grauungsprozess in den Garderoben zu verzögern. Im Weiteren wurde von der Baufirma Contartese einen Steintisch gesponsert - der TCA finanzierte den Sitzplatz.


2008
Die Senioren C um Bruno Dudli stiegen wieder in die 1. Liga ab so auch die 1. Liga Damen in die zweite Liga. Aufgestiegen sind die 2. Liga Jung-Senioren und die Senioren 3. Liga.

Carmen Hofmänner und Marianne Imhof kamen bei den Senioren-Thurgauermeisterschaften zu Titelehren.

Im Winter wurden zwei Schnupperkurse für Junioren durchgeführt um neue Junioren zu generieren. Der Juniorbestand bis 16-jährige war in den letzten Jahren stark rückläufig. Ansonsten gingen die üblichen Aktivitäten problemlos über die Bühne.


2009
An der GV wurden Investitionen in die TCA-Anlage von zirka CHF 130'000.00 beschlossen. Nebst einer neuen Lichtanlage (Plätze 3 – 6) werden im Herbst die Garderoben sowie die WC-Anlage total renoviert und umgestaltet.

Zum ersten Mal in der Clubgeschichte schaffte eine Interclubmannschaft den Aufstieg in die höchste Spielklasse. Die Seniorinnen mit Ursi Bürgi, Elsbeth Bischof, Marianne Imhof, Regula Menzi, Lucia Brüschweiler und Silvia Betschart schafften die Überraschung. Abstieg der Jung-Seniorinnen sowie Aufstieg der 2. Liga Jung-Senioren.

Schnupperkursrekord! – 40 Tennisinteressierte konnte die Trainercrew Dani Veillard, Stefan Bigliardi und Reto Stauber begrüssen. Diese drei Clubmitglieder zeigen sich schon über 15 Jahre für den Schnupperkurs verantwortlich. Der TCA hat die Grenze von über 400 Mitglieder (Aktive, Junioren und Passive) überschritten.


2010
Der Tennisboom in Amriswil geht weiter. Wiederum über dreissig Teilnehmer am Schnupperkurs. TCA weist 315 Aktivmitglieder und 40 Junioren auf. Die Platzkapazität stösst teils an den Abenden an ihre Grenzen. Die Renovationen an den Garderoben und WC-Anlagen konnte abgeschlossen werden.


2011

Der TCA fungierte als Gastgeber der Kantonalen Seniorenmeisterschaften. Der Anlass war ein voller Erfolg. Die Teilnehmerzahl war schon seit rund 15 Jahre nicht mehr so hoch und auch finanziell lohnte sich die Mühe. An beiden Wochenenden herrschte bei herrlichem Wetter auf unserer Anlage Hochbetrieb.


2013

Das Clubturnier wurde zu neuem Leben erweckt. Durch den neuen Gruppenmodus verdoppelte sich die Anzahl Teilnehmer. Am neuen Modus wird somit für die Zukunft festgehalten. Das 1. Liga-Herren-Team verabschiedete sich nach 14 Jahren Eventtätigkeiten (Mixedturnier und Abendanlässe) mit einem Galadinner. Nebst dem kulinarischen Teil wurde auch Livemusik und ein Feuerwerk geboten. Zum ersten mal wurde ein 1. August-Brunch organisiert, der auf ein reges Interesse stiess.


2014

An der GV 2014 wird ein neuer Präsident gewählt. Dani Veillard wird nach 12-jähriger Vorstandstätigkeit (3 Jahre Spielleiter / 9 Jahre Präsident) verabschiedet. Lars Ullmann wird einstimmig als neuer Präsident gewählt. Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt werden Gabriela Stacher und Daniela Sallmann für das Resort „Gesellschaftliches“ (Ersatz Helena Stauber) und Ivo Schmid „Platzchef“ (Ersatz Pädy Bücheler).

Der TCA ist mit 11 Mannschaften bei den Interclub-Meisterschaften vertreten.

An den Thurgauer Meisterschaften sind die Vertreter des TCA sehr erfolgreich. 4 Kategorien wurden durch Amriswiler Spieler gewonnen: Herren Doppel R4/R6 (Daia Matossi/Thomas Sallmann), Herren 45+ N1/R6 (Rainer Hug), Herren 45+ R7/R9 (Reto Geiger), Herren Doppel 35+ N1/R9 (Rainer Hug/Reto Stauber).

Bei den Clubmeisterschaften nehmen 86 Mitglieder teil.

 

2015

Am Samstag 18.4. fand der Eröffnungsapéro 2015 nicht wie gewohnt auf unserer Anlage statt, sondern im Einkaufscenter Amriville. Zusammen mit dem Amriville und dem SportXX durfte der TCA den Anlass „Davis Cup Trophy on Tour“ durchführen. Trotz der starken Bise fand eine grosse Anzahl Mitglieder und Sponsoren den Weg an die ungewohnte Lokalität vor dem Amriville. Die Davis Cup Trophäe konnte im Amriville bestaunt werden. Marco Chiudinelli (Mitglied Davis Cup Team) nahm sich Zeit um alle Autogramm- und Fotowünsche der kleinen und grossen Bewunderer zu erfüllen.

Der TCA war wiederum mit 11 Mannschaften bei den Interclub-Meisterschaften vertreten. Die 1. Liga Herren 35+ feierten den Aufstieg in die NLC.

Bei den Thurgauer Meisterschaften konnte Dani Veillard in der Kategorie Herren 35+ N1/R6 wie auch im Mixed-Doppel den Titel gewinnen.